Ambulantes Palliativ Netz Kreis Minden-Lübbecke

Neuer Palliative Care Kurs der Ev. Pflegeakademie ab März 2020

Die Themen der Fortbildung sind die Grundlagen der Hospizarbeit, Schmerztherapie und Symptomkontrolle, der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie psychosoziale, spirituelle und kulturelle Aspekte.

Die Fortbildung hat einen Umfang von 160 Unterrichtseinheiten von jeweils 45 Minuten und ist aufgeteilt in vier Blockwochen im .

1. Woche: 23.3.20 - 27.03.2020

2. Woche: 22.06.20 - 26.6.20

3. Woche: 14.09.20 - 18.09.20

4. Woche: 14.12.20 - 18.12.20

Die ersten Kurseinheiten finden statt  jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Veranstaltungsort ist das Mutterhaus Salem, Kuhlenstraße 82, 32427 Minden.

 

Kontaktdaten:

Ev. Pflegeakademie der Diakonie Stiftung Salem gGmbH

Bereich Bildung

Fr. Bekemeyer (Sekretariat)

Tel.: 0571-88804-8111

Mail: Bildung@diakonie-stiftung-salem.de

Fr. Schmidt (Kursleitung)

Tel.: 0571-88804-8205

Mail: s.schmidt@diakonie-stiftung-salem.de

Tag der offenen Tür Palliativstation im Johannes Wesling Klinikum am 25.01.2020

Nähere Informationen enthält die Einladung:

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4. PAN Fachtag mit mehr als 100 Teilnehmern im Schloss Ovelgönne

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Neue Wege in der Pflege - Impuls- und Denkwerkstatt mit über 80 Teilnehmern

Das niederländische Buurtzorg - Modell stand im Mittelpunkt der Impuls und Denkwerkstatt am 10.07.2019 im Mindener Kreishaus. Vertreter der ambulanten und stationären Pflege, einiger Krankenkassen, Versorger und Hospizdienste sowie auch der Medizin nahmen teil und waren damit der gemeinsamen Einladung des PAN Netzwerkes und des NADel Netzwerkes gefolgt. die Bedeutung des Themas und die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Pflege hatte zu dieser ersten Kooperationsveranstaltung geführt. Nach Anne-Meike Thöne als Vertreterin des PAN e.V. Vorstandes und Angelika Busse vom NADel e.V. Vorstand begrüßte auch Sozialdezernent Hans-Joerg Deichholz die Gäste im Kreishaus.

An diesem Tag sollte es weniger um die Hindernissen und Grenzen als um die Möglichkeiten und Chancen gehen. "Die Niederländer gehen einfach erst einmal los und starten - auch wenn es noch keine gesetzliche Grundlage gibt", so Udo Janning, beim Start seiner lebhaften und aus der Praxis berichtenden Darstellung des niederländischen Ansatzes.  

Udo Janning ist Projektleiter bei Buurtzorg Deutschland und gleichzeitig Pflegedienstleiter bei Sander Pflege im Münsterland, wo das Buurtzorg Konzepz modellhaft erprobt wird. Buurtzorg, was soviel heißt wie "Nachbarschaftshilfe", geht vom Patienten und seinen Bedürfnissen aus. Allein an diesen Vorgaben orientiert sich die ambulante "Pflege", nicht an den Vorgaben die für den Pflegedienst am besten sind (Routenplanung, Zeiten, Aufgaben et.c).

"Wenn Frau Müller heute statt einer Ganzkörperwäsche lieber reden möchte, weil sie traurig ist, dann ist das in unserem Modell möglich. Wir werden nicht nach Leistungen bezahlt, sondern nach der Zeit, die wir beim Patienten verbringen. Unsere Teams sind klein (max. 10-12 Personen), sie verwalten ihr Budget eigenverantwortlich und erstellen auch den Dienstplan in Eigenregie. Es gibt keine Leitung, alle sind gleichberechtigt und entscheiden im Konsens. Das ist komplett neu, und hat viel mit Vertrauen  und Kommunikation zu tun - z.Z. sind das völlig neue Denkansätze, die Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Es gibt Unterstützung, denn die Teams werden in Problemsituationen von Coaches begleitet."

Nähere Informationen zum Modell sind zu finden unter: www.buurtzorg-deutschland.de 

 

In der Pause wurden in einer Art Werkstattgespräch die Chancen und Hindernissen in lockeren Kleingruppen diskutiert sowie weitere Fragen gesammelt. Diese wurden dann in einer zweiten Runde im Plenum diskutiert. 

Das Feedback zeigte, dass an diesem Tag erste Impulse gesetzt werden konnten. Das Modell klingt bei vielen nach und soll auch interne Prozesse in den einzelnen Diensten in Gang setzen. 

Zum Abschluss wurde aus der Runde der Wunsch vorgebracht, mit diesem Thema weiterzumachen und die Energie dieser Auftaktveranstaltung zu nutzen.

 

Die beiden Netzwerke werden die nächsten Schritte intern abstimmen und sicherlich weitere Impulse in die Region geben. 

Bei Interesse an dem Thema können Sie gerne in den Mailverteiler aufgenommen werden. Bei diesem Wunsch bitte eine kurze Nachricht an koordination@pan-im-muehlenkreis.de

 

Weitere Informationen, u.a. auch freie Webinare mit Jos de Blok, dem Entwickler dieses Buurtorg-Models, unter: www.buurtzorg.com (in englischer Sprache). 

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Neue Wege in der Pflege - Impuls- und Denkwerkstatt am 10.07.2019

Seit vielen Jahren besteht unsere Zusammenarbeit im Mühlenkreis darin, Angebote und Strukturen auch bei umfassenden Pflegebedarf zu gestalten, so dass ein Leben und Sterben Zuhause ermöglicht wird. Dazu gehört es auch, Teams für diese Aufgabe zu begeistern und zu qualifizieren. „Wie kann uns das, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen weiterhin gut gelingen?“ Diese Frage bedrängt uns zunehmend.

 

Das niederländische Buurtzorg-Modell stellt eine echte Alternative zu bestehenden Pflegemodellen dar. Der Niederländer Jos de Blok entwickelte dieses System 2006 unter dem Motto „Menschlichkeit vor Bürokratie“. Buurtzorg heißt übersetzt Nachbarschaftshilfe und hat das Ziel, pflegebedürftige Menschen in ihrem Zuhause ganzheitlich bis zum Lebensende zu unterstützten. Das Modell verbessert gleichzeitig die Arbeitsbedingungen in der Pflege. Könnte dieser Weg auch für den Mühlenkreis eine Chance und Option sein?

 

Wir laden Sie daher herzlich ein zu einer Impuls- und Denkwertstatt

am Mittwoch, 10. Juli 2019, 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

im Sitzungssaal des Kreishauses, Portastraße 13, 32423 Minden

 

Gerne möchten wir von anderen lernen und gemeinsam mit Ihnen die wichtigsten Fragen diskutieren.

Weitere Informationen zum Buurtzorg-Ansatz finden Sie zur Vorbereitung auf: www.buurtzorg-deutschland.de

 

Für den Nachmittag planen wir folgenden Ablauf:

 

15:00 Uhr Begrüßung Dr. Toni Huber, Vorsitzender PAN e.V. und Angelika Busse, Vorsitzende NADel e.V.

Grußworte Hans-Joerg Deichholz, Dezernent Jugend und Soziales des Kreises Minden-Lübbecke

 

15:15 Uhr Das niederländische Buurtzorg Modell in Theorie und Praxis im Münsterland Udo Janning, Projektleiter Buurtzorg Deutschland, Sander Pflege GmbH - Emsdetten

 

16:30 Uhr Pause und offenes Werkstattcafé mit Kaffee und Kuchen

 

17:00 Uhr Moderierte Denkwerkstatt: Offene Fragen, Hindernisse und Chancen, Umsetzungsschritte und Erfahrungen, etc.

 

18:00 Uhr Ausblick und Abschluss

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten für eine bessere Planung um eine kurze Anmeldung per Mail:

koordination@pan-im-muehlenkreis.de

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