Ambulantes Palliativ Netz Kreis Minden-Lübbecke

Letzte Hilfe Kurse in der Region

 

Diese Kurse richten sich an die breite Öffentlichkeit und möchten Wissen vermitteln, was beim Sterben passiert und wie Angehörige, Freunde etc. den Sterbenden unterstützen können. 

Die ambulanten Hospizdienste bieten diese Kurse in der Region an.

 

Termine für die nächsten Kurse in 2020, inkl. der jeweiligen Kontaktdaten. Bei allen Kursen sind Anmeldungen erforderlich:

  1. Ambulanter Hospizdienst Lemförde: am Donnerstag, 30.04.2020, 09:00 bis 13:00 Uhr, Gemeinderaum der Kath Kirchengemeinde, Am Burggraben 20, 49448 Lemförde
    Anmeldung bis zum 24.04.2020 über: Ambulanter Hospizdienst Lemförde, Am Burggraben 20, 49448 Lemförde

    Telefon: 05443 997093 oder per Mail: info@hospizdienst-lemfoerde.de

Die Anmeldungen erfolgen über die oben angegeben Kontaktdaten.
Die Kurse sind jeweils kostenfrei. Eine kleine Spendenbox wird aufgestellt.

 

Bereits abgeschlossene Kurse in 2020/2019

  1. Minden: Hospizkreis in Minden am 18. Februar 2019 in der Zeit von 17:00 bis 21:00 Uhr, Simeonsplatz 3 in Minden. Anmeldungen bitte unter: 0571-24030. http://www.hospizkreis-minden.de/veranstaltungen.html; info@hospizkreis-minden.de
  2. Lübbecke: Termin im Rahmen der Hospizaktionswoche 2019: gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativberatungsdienst Lemförde am 13. Februar 2019, 18:00 bis 22:00 Uhr, Gemeindezentrum Haldem, Osterort 20, 32351 Stemwede.
    Kontaktdaten: 0541-8096-239, hospizarbeit@parisozial-mlh.de oder 05443-9970-93, info@hospiz-lemfoerde.de
  3. Bad Oeynhausen: Hospizkreis Bad Oeynhausen, am Donnerstag, 18. Juli 2019 in der Zeit von 17:00 bis 21:30 Uhr. Wichernstraße 15, 32545 Bad Oeynhausen, Kontaktdaten: 05731-252363, hospizdienst@diakonie-vlotho.de
  4. Löhne: Hospizkreis Löhne in Kooperation mit der VHS Löhne, am Freitag, 11. Oktober 2019, 16:00 bis 20:00 Uhr, Werretalhalle, Alte Bünder Straße 14, EG, Raum 1, Kontaktdaten: 05731-3059059,  kontakt@hospizkreis-lohne.de
  5. Minden: Hospizkreis Minden, am 04. November 2019 in der Zeit von 17:00 bis 21:00 Uhr, Simeonsplatz 3,  Tel. 0571-24030, info@hospizkreis-minden.de
  6. Lübbecke: Ambulante Hospizarbeit Parisozial, am 18. November 2019 von 17:00 bis 21:00 Uhr, Matthäus-Senioren Zentrum, Garnisionsring 28, Lübbecke, Tel. 05741-8096-239. 
  7. Ambulanter Hospizdienst Lemförde: am Mittwoch, 22.01.2020, 18:00 Uhr, Katholisches Pfarrheim, Dammer Straße 20, 49163 Hunteburg 
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Neuer Palliative Care Kurs der Ev. Pflegeakademie ab März 2020

Die Themen der Fortbildung sind die Grundlagen der Hospizarbeit, Schmerztherapie und Symptomkontrolle, der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie psychosoziale, spirituelle und kulturelle Aspekte.

Die Fortbildung hat einen Umfang von 160 Unterrichtseinheiten von jeweils 45 Minuten und ist aufgeteilt in vier Blockwochen im .

1. Woche: 23.3.20 - 27.03.2020

2. Woche: 22.06.20 - 26.6.20

3. Woche: 14.09.20 - 18.09.20

4. Woche: 14.12.20 - 18.12.20

Die ersten Kurseinheiten finden statt  jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Veranstaltungsort ist das Mutterhaus Salem, Kuhlenstraße 82, 32427 Minden.

Kosten: 1.700€.

 

Kontaktdaten:

Ev. Pflegeakademie der Diakonie Stiftung Salem gGmbH

Bereich Bildung

Fr. Bekemeyer (Sekretariat)

Tel.: 0571-88804-8111

Mail: Bildung@diakonie-stiftung-salem.de

Fr. Schmidt (Kursleitung)

Tel.: 0571-88804-8205

Mail: s.schmidt@diakonie-stiftung-salem.de

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Tag der offenen Tür Palliativstation im Johannes Wesling Klinikum am 25.01.2020

Nähere Informationen enthält die Einladung:

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4. PAN Fachtag mit mehr als 100 Teilnehmern im Schloss Ovelgönne

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Neue Wege in der Pflege - Impuls- und Denkwerkstatt mit über 80 Teilnehmern

Das niederländische Buurtzorg - Modell stand im Mittelpunkt der Impuls und Denkwerkstatt am 10.07.2019 im Mindener Kreishaus. Vertreter der ambulanten und stationären Pflege, einiger Krankenkassen, Versorger und Hospizdienste sowie auch der Medizin nahmen teil und waren damit der gemeinsamen Einladung des PAN Netzwerkes und des NADel Netzwerkes gefolgt. die Bedeutung des Themas und die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Pflege hatte zu dieser ersten Kooperationsveranstaltung geführt. Nach Anne-Meike Thöne als Vertreterin des PAN e.V. Vorstandes und Angelika Busse vom NADel e.V. Vorstand begrüßte auch Sozialdezernent Hans-Joerg Deichholz die Gäste im Kreishaus.

An diesem Tag sollte es weniger um die Hindernissen und Grenzen als um die Möglichkeiten und Chancen gehen. "Die Niederländer gehen einfach erst einmal los und starten - auch wenn es noch keine gesetzliche Grundlage gibt", so Udo Janning, beim Start seiner lebhaften und aus der Praxis berichtenden Darstellung des niederländischen Ansatzes.  

Udo Janning ist Projektleiter bei Buurtzorg Deutschland und gleichzeitig Pflegedienstleiter bei Sander Pflege im Münsterland, wo das Buurtzorg Konzepz modellhaft erprobt wird. Buurtzorg, was soviel heißt wie "Nachbarschaftshilfe", geht vom Patienten und seinen Bedürfnissen aus. Allein an diesen Vorgaben orientiert sich die ambulante "Pflege", nicht an den Vorgaben die für den Pflegedienst am besten sind (Routenplanung, Zeiten, Aufgaben et.c).

"Wenn Frau Müller heute statt einer Ganzkörperwäsche lieber reden möchte, weil sie traurig ist, dann ist das in unserem Modell möglich. Wir werden nicht nach Leistungen bezahlt, sondern nach der Zeit, die wir beim Patienten verbringen. Unsere Teams sind klein (max. 10-12 Personen), sie verwalten ihr Budget eigenverantwortlich und erstellen auch den Dienstplan in Eigenregie. Es gibt keine Leitung, alle sind gleichberechtigt und entscheiden im Konsens. Das ist komplett neu, und hat viel mit Vertrauen  und Kommunikation zu tun - z.Z. sind das völlig neue Denkansätze, die Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Es gibt Unterstützung, denn die Teams werden in Problemsituationen von Coaches begleitet."

Nähere Informationen zum Modell sind zu finden unter: www.buurtzorg-deutschland.de 

 

In der Pause wurden in einer Art Werkstattgespräch die Chancen und Hindernissen in lockeren Kleingruppen diskutiert sowie weitere Fragen gesammelt. Diese wurden dann in einer zweiten Runde im Plenum diskutiert. 

Das Feedback zeigte, dass an diesem Tag erste Impulse gesetzt werden konnten. Das Modell klingt bei vielen nach und soll auch interne Prozesse in den einzelnen Diensten in Gang setzen. 

Zum Abschluss wurde aus der Runde der Wunsch vorgebracht, mit diesem Thema weiterzumachen und die Energie dieser Auftaktveranstaltung zu nutzen.

 

Die beiden Netzwerke werden die nächsten Schritte intern abstimmen und sicherlich weitere Impulse in die Region geben. 

Bei Interesse an dem Thema können Sie gerne in den Mailverteiler aufgenommen werden. Bei diesem Wunsch bitte eine kurze Nachricht an koordination@pan-im-muehlenkreis.de

 

Weitere Informationen, u.a. auch freie Webinare mit Jos de Blok, dem Entwickler dieses Buurtorg-Models, unter: www.buurtzorg.com (in englischer Sprache). 

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