Ambulantes Palliativ Netz Kreis Minden-Lübbecke

Definition Palliativpatient:

„Patienten mit einer nicht

heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und mit begrenzter Lebenserwartung, deren kurative Behandlungen ausgeschöpft sind“ DGP (2003)

Ablauf

Ein am Lebensende stehender Mensch kann von seinem Haus- bzw. Facharzt in das Palliativprogramm eingeschreiben werden. Als Palliativpatient stehen ihm die umfassenden Versorgungsangebote zur Verfügung.

  1. Der Haus- und Facharzt bleibt erster Ansprechpartner.
  2. Die Patientenkoordinatorin bespricht mit dem Patienten und Angehörigen das individuelle Versorgungskonzept.
  3. Die Palliativärzte stehen den Patienten und ihren Angehörigen über eine Notfallnummer außerhalb der Hausarztpraxiszeit zur Verfügung.
  4. Der ambulante Pflegedienst übernimmt nach Verordnung die Palliativpflege.
  5. Ehrenamtliche Hospizbegleiter kommen auf Wunsch nach Hause.
  6. Weitere Professionen werden nach sorgfältiger Abstimmung hinzugezogen.

 


Seit 2007 hat jede Bürgerin und jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf eine umfassende Palliativversorgung in häuslicher Umgebung. Das Palliativprogramm setzt diesen Rechtsanspruch nach den modernen Leitlinien der Schmerztherapie der Weltgesundheitsorganisation um.